Eyes & Ears eNews 01-2018

No-Billag-Initiative – Studenten der ZHdK mischen sich ein

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Am 4. März 2018 wird in der Schweiz darüber abgestimmt, ob die Radio- und Fernsehgebühren – die von der Billag erhoben werden – abgeschafft werden. Ein Thema, welches sehr umstritten ist und derzeit viel diskutiert wird.

Studenten des Bachelor-Studiengangs CAST/ Audiovisual Media an der ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste haben unter dem Titel 'Check den Kontext' eine siebenteilige Webserie produziert, mit der sie sich in die Debatte einmischen. In wenigen Monaten werden die Studenten in die Arbeitswelt entlassen – die zumeist in der Medienbranche liegen wird. Deshalb haben sich die Studenten gefragt, wie die Initiative ihre berufliche und mediale Zukunft beeinflussen könnte. Zudem stellten sie sich die Frage, ob sie überhaupt einen Service Public und Rundfunkgebühren benötigen, wenn sie doch ohnehin zu der Generation zählen, die kaum noch Fernsehen und Radio konsumiert. Um diese Fragen zu beantworten, sind die CAST-Studenten durch die Schweiz gereist und haben sich mit verschiedenen Verantwortlichen und Beteiligten aus der Medienbranche, der Kulturindustrie sowie der Politik getroffen. Aus diesen Begegnungen sind persönliche Interviews entstanden, die in der Webserie 'Check den Kontext' gezeigt werden.

Die Videos sind auf der Webseite www.checkdenkontext.ch zu sehen. Anfang Januar sorgten die Studenten für Aufsehen, als sie den Trailer der Webserie an den Swissmill-Tower – eines der höchsten Zürcher Gebäude – projizierten. Den Trailer gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=SpFulXMq8sg


Wenn das Spiegelbild zerbricht – TV-Sender "Ukraine" bewirbt neue Serie 'Ruby Ring'

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Seit dem 2. Januar 2018 ist die neue ukrainische Melodram-Serie 'Ruby Ring' auf dem TV-Sender "Ukraine" on-air. Zum Start der neuen Serie produzierte der ukrainische Sender zwei Promo-Spots, Billbords und Printanzeigen.

Die Idee für die Spots basiert auf dem Konzept der Serie: Aufgrund eines Unfalls wechseln die Geschwister Ann und Yana ihre Gesichter und somit ihr Schicksal. Das Kreativteam von "Ukraine" stand vor der Aufgabe doppelte Merkmale, gespaltene Persönlichkeiten und interne Konflikte der beiden Frauen in den kurzen Spots zu zeigen. Im Sinne der Handlung finden sich Ann und Yana in einem dunklen Spiegelzimmer wieder. Aber anstelle ihres eigenen Spiegelbildes, sehen sie das Spiegelbild der jeweils anderen Schwester in fast unzähligen Spiegeln. Die Frauen können nicht erkennen und begreifen welche der beiden Frauen sie tatsächlich sind und ob sie wirklich ihr eigenes Leben führen oder das der anderen. Aus dem Off hört man die Gedanken der beiden Frauen. Als die Schwestern am Ende des Spots ihr Spiegelbild berühren, zerbricht der Spiegel.

"Die Story mit Spiegeln und Reflektionen ist nicht nur ein Beispiel für 3D-Visualisierung, sondern auch für Bühnenbau. Eigens für den Dreh bauten wir ein massives und komplexes Spiegel-System. Herausstellen möchte ich hier auch die unglaublich schwierige Arbeit, die Regie und Kameramann hatten: Mit viel Sorgfalt haben sie jeden Blickpunkt so gewählt, dass keiner von der Crew in den Spiegeln zu sehen war", sagt Svetlana Berezhnaya, Head of Product Promotion Department bei TV Channel "Ukraine". "Nachdem wir die Dreharbeiten abgeschlossen hatten, schenkten wir die Spiegel-Konstruktion dem Institut für Theater, Film und Fernsehen. So können Studenten das Set für ihre eigenen Produktionen noch nutzen.

Das Konzept für die Promotion-Spots wurde vom Kreativteam des TV-Senders "Ukraine" entwickelt. Hauptverantwortlich ist Svetlana Berezhnaya, Head of Product Promotion Department. Autor: Roman Shoma, Art Director: Irina Evstifeeva, Executive Producer: Daria Golubkova, Film Editor: Olga Zhurba.

Die Promotion-Spots sind auf https://youtu.be/zCkV6lKcY9c und https://youtu.be/G2Q4d-TydGA zu sehen.


"Dat machen wir euch nicht leicht" – 360°-Kampagne für neue RTL II-Show

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Am 5. Februar 2018 startet die neue Game-Show 'Spiel die Geissens untern Tisch' auf RTL II. Um die neue Show mit Deutschlands bekanntestem Millionärs-Paar zu bewerben, hat der TV-Sender eine umfangreiche Kampagne gestartet.

Carlos Zamorano, Direktor Marketing & Kommunikation bei RTL II: "'Die Geissens' sind seit langer Zeit ein prägender Bestandteil des Markenportfolios von RTL II. Deshalb war es eine reizvolle Herausforderung, Carmen und Robert für 'Spiel die Geissens untern Tisch' einmal anders zu inszenieren. Die Kampagne nutzt die vertrauten Images der beiden und interpretiert sie augenzwinkernd neu."

"Dat machen wir euch nicht leicht" – der Kampagnen-Claim macht glasklar: Die Geissens wollen ihr Geld behalten, denn Gewinnen sind sie gewöhnt. Diese Botschaft wird bei RTL II on-air in Trailern und Teasern kommuniziert. Darüber hinaus erscheinen Printanzeigen in bekannten Zeitschriften, Frauen- und Boulevardmagazinen sowie männeraffinen Titeln. Bravo und Bravo Girl decken junge Zielgruppen ab. Diese sowie junge Erwachsene stehen auch im Fokus der Online- und Mobile-Werbung, die auf zahlreichen reichweitenstarken Portalen der Vermarkter G+J eMS, Funke, Burda Community Network, Promipool und media impact zu sehen ist. Außerdem werden auf Smartphones sogenannte Quiz und Gamification Ads eingesetzt, die die Sendung spielerisch bewerben. Zudem werden Elemente der Show wie etwa Quizfragen in einer Radiokampagne integriert.

Umgesetzt wurde die Kampagne von den Agenturen Zwei Freunde (on-air), Cynapsis Interactive (online, mobile), Büro Alba (Print) und mehappy (Radio). Die Kampagnenplanung verantwortet Mediacom München.

Der Trailer zur neuen RTL II-Show ist auf http://info.rtl2.de/neu-bei-rtl-ii-%E2%80%9Espiel-die-geissens-untern-tisch%E2%80%9C zu sehen.


'3D Animation for Film and Games' – Cologne Game Lab und ifs mit neuem Studiengang

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© Jovan Matoski (BA-Student Digital Games des CGL)

Erstmalig im deutschsprachigen Sprachraum bieten das Cologne Game Lab und die ifs internationale filmschule köln einen Masterstudiengang für 3D-Animation in linearen und non-linearen Medienproduktionen an. 3D-Animation hat sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Wachstumsfeld für Medienproduktionen entwickelt. Darüber hinaus eröffnen immersive Technologien wie beispielsweise Virtual Reality und Augmented Reality neue künstlerische Gestaltungsräume und berufliche Perspektiven für Medienschaffende.

Der neue Master-Studiengang '3D Animation for Film and Games' ist als postgradualer, künstlerisch-wissenschaftlicher Weiterbildungsmaster angelegt. Das Programm setzt bereits bestehende Kenntnisse in den Bereichen Modeling, Texturing, Lighting und Animation voraus, die beispielsweise im Kontext eines Film-, Design-, oder Architekturstudiums erworben wurden. Im Rahmen des berufsbegleitenden Studiengangs werden die Studenten ihre bestehenden Kenntnisse des 3D-Prozesses vertiefen, professionalisieren und um Aspekte wie Autorenschaft sowie um experimentelles Arbeiten erweitern. Auch wird die Rolle des Technical Director/Artist als Schnittstelle zwischen künstlerischer Gestaltung und technischer Umsetzung ein wichtiges Element des Studiengangs sein. Zentraler Bestandteil des Studiums ist auch eine enge Verzahnung mit der Industrie. Das CGL und die ifs greifen bei der Gestaltung des Studienprogramms auf ihr internationales Netzwerk mit ausgewiesenen Experten zurück. Der Studiengang wird in englischer Sprache durchgeführt.

Der Studiengang '3D Animation for Film and Games' startet im Oktober 2018. Weitere Informationen folgen auf den Websites des Cologne Game Lab und der ifs: www.colognegamelab.de, www.filmschule.de ©


Ausstellungstipp: '100 BESTE PLAKATE 16'

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Wachmeister, Gebt ihnen fritz, Grafik: P. Amund Wink, Ramon Keimig, Karolina Waal, Atelier: Rocket & Wink, Auftraggeber: fritz-kulturgüter GmbH, Hamburg © Rocket & Wink/100 Beste Plakate e. V.

Noch bis zum 25. Februar 2018 präsentiert das MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst in Wien die Preisträger des Wettbewerbs '100 BESTE PLAKATE 16. Deutschland, Österreich, Schweiz'.

"Die Talente, die eine neue Ästhetik durchsetzen, indem sie Jahr um Jahr wiederausgewählt werden, entwickeln sich ihrerseits zu Vertretern einer neuen Form der Klassik. Neue Trends kennen keine Grenzen, jede Generation schuldet es sich selbst, die Normen der Vorgängergeneration zu sprengen, neue Codes zu erfinden, sich mit dem Bruch zu identifizieren, selbst wenn diese Revolutionen mit Abstand betrachtet letztlich nur Entwicklungen sind“, so das Resümee des Vorsitzenden der Jury, Alain Le Quernec.

Die Fachjury – bestehend aus Alain Le Quernec, Eva Dranaz, Markus Dreßen, Stefan Guzy und Martin Woodtli – sichtete 2.116 Plakate und Plakatserien, die zum Wettbewerb eingereicht worden waren und wählte daraus die 100 besten Arbeiten aus. Nach Ländern gliedern sich die siegreichen 100 Plakate in 52 Projekte aus der Schweiz, 46 aus Deutschland und zwei aus Österreich.

Zur Ausstellung ist der Katalog '100 Beste Plakate 16. Deutschland Österreich Schweiz/100 Best Posters 16. Germany Austria Switzerland' beim Verlag Kettler erschienen. Die 258 Seiten umfassende Publikation ist für 30,80 Euro direkt im MAK Design Shop oder unter MAKdesignshop.at erhältlich.

'100 BESTE PLAKATE 16' noch bis zum 25. Februar im MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Stubenring 5, 1010 Wien. Öffnungszeiten: dienstags von 10 bis 22 Uhr, mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen. Weitere Informationen auf http://www.mak.at/100beste_plakate_16